Frölein zahle Ein weiterer Neuzugang in unserer VSG-Familie – und was für einer. Sie ist nicht einfach «neu», sie ist wie ein frisch gezapftes Bier: kommt rein, macht Stimmung und hinterlässt sofort einen bleibenden Eindruck. Gesungen hat sie schon früher, bei einer anderen Formation, und dort hat sie nicht nur die Töne getroffen, sie hatte auch eine „tragende“ Rolle, denn sie war zugleich die Helgenträgerin.
Aber dann passierte etwas Entscheidendes: Der Fasnachtsvirus packte sie voll und ganz. Diese unbändige Lust, selbst Schnitzelbänke zu singen, liess ihr keine Ruhe mehr. Also hat sie’s gemacht. Nicht irgendwann. Nicht «mal schauen». Sondern: zack – eigenes Konzept, eigene Figur, eigener Auftritt. Und das in Rekordzeit.
Ihr Konzept? Herrlich frech. Sie schlüpft in die Rolle einer Servicefachangestellten, die charmant, direkt und mit einem Schlag Humor um die Ecke kommt. Und zwar nicht mit irgendwelchen Versen – nein, sie feuert Zweizeiler ab, die in Fasnachtskreisen liebevoll als Champions League der Versmacherei gehandelt werden. Ihre Verse sind aus der Sicht dieser Serviertochter erzählt, die mit ihren Gästen spricht, mit ihnen lacht, sie ein bisschen provoziert – und dabei zu jedem Thema, das in der Weltgeschichte herumkurvt, eine klare Meinung hat. Kein Stammtisch, kein Weltgeschehen, kein Basler Kuriosum ist vor ihr sicher.
Die VSG bot ihr ein persönliches Coaching an, dass sie sofort wahrnahm. Da spürte man bereits: Diese Frau hat nicht «ein bisschen Lust» auf die Bühne – sie brennt dafür. Da steckt Energie drin, eine Freude, ein Knistern, dass man fast hören kann. Und genau dieser Hunger, dieses Leuchten in den Augen, ist der perfekte Grundstein für eine grandiose Fasnachtskarriere